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Was ist das Schamanentum? Das Schamanentum beherbergt das uralte Wissen, die Heilkräfte der Natur, die Elemente Feuer , Wasser, Erde und Luft, die Kräfte der Pflanzen, Tiere und Steine wahrzunehmen, lenken zu lernen und diese zum Wohle der Menscheit einzusetzen. Das schamanische Weltbild gibt uns zu verstehen, dass alles lebt und belebt ist. Die menschliche Existenz ist nur eine von unzähligen Formen. In allem existiert die Schöpferkraft, die uns erschaffen hat. Der innere Geist des Lebens. Deshalb wird im Schamanentum, sei es jede Pflanze, Tier, Stein etc... mit Respekt behandelt. Der innere Geist des Lebens ist in allem und ist mit jedem verbunden. Das Schamanentum bewahrt das älteste, spirituell angewendete Heilverfahren der Menschheitsgeschichte. Die Tatsache, dass dieser Weg mehrere zehntausend Jahre überlebt hat und heute noch existiert, zeigt wie machtvoll diese spirituelle Praxis letztlich ist.
Wie sieht das Schamanische Weltbild aus? Den schamanischen Vorstellungen, über das Universum, zufolge, leben wir in einer mittleren Welt, außer der es noch eine untere (unterirdische) und eine obere (himmlische) Welt gibt. Alle diese drei Welten werden durch einen so genannten Weltbaum durchdrungen, dessen Wurzeln in der unteren Welt ihren Anfang nehmen, dessen Stamm durch die mittlere Welt läuft und dessen Krone sich in der oberen Welt befindet.
Seit wann gibt es das Schamanentum? Die Ursprünge, des Schamanentums, gehen zurück bis in die Steinzeit vor ca. 60 000 Jahren. Archäologische Funde aus dem Altai - Gebirge, der schwäbischen Alb und der Chauvet-Höhle in der französischen Ardeche, deuten darauf hin, dass die damals lebenden Frühmenschen Rituale und Zeremonien vollzogen. Das Altai - Schamanentum ist wissenschaftlich belegt, die älteste Naturreligion. Von dort aus verbreitete sich das Schamanentum in samische, aber auch in anderen finno - ugrischen Kulturen, die als Nomaden in Lappland, dem Osten Sibiriens, dem Uralgebirge und der Mongolei lebten. Diese Nomaden gelangten vor ca. 11 000 Jahren über die zugefrorene Beringsee, bis nach Alaska, Kanada nach Nordamerika, wo sich einige von ihnen ansiedelten.
Wie entstand das Schamanentum? Das Schamanentum entstand aus der Erfahrung des Menschen, dass jede Krankheit immer eine Disharmonie zwischen Mensch, Natur und Kosmos ist. Aus Schamanischer Sicht sind die Krankheiten, die den Menschen in der mittleren Welt heimsuchen, die Folgen eines moralischen Vergehens. Auf diese Weise lässt der Zusammenhalt zwischen Seele und Körper nach. Die bösen Geister streben danach die Seele in ihren Bann zu nehmen. Je schwerwiegender das Vergehen, desto schwieriger ist es, die beeinträchtigte Verbindung zwischen Seele und Körper wiederherzustellen. Ein schweres Vergehen verursacht, dass die menschliche Seele von einem sehr bösen Geist gefangen wird und nur von einem sehr starken Schamanen wieder befreit werden kann. Im Schamanentum glaubt man, dass jeder Mensch eine lichte und eine dunkle Seite der Seele besitzt. Bricht das Gleichgewicht des Seelenanteils zur dunklen Seite, so glaubt man, werden diese Seelenanteile von Dämonen gefangen, festgehalten, gefoltert, gevierteilt und sogar von ihnen verzehrt. Dieses Ungleichgewicht kann zum Tod der Seele führen. Man spricht hier von schweren Krankheiten im körperlichen und geistigen Sinn.
Woher kommt das Wort Schamane? Das Wort “ Saman “ stammt aus der alten sibirischen, evenkischen Sprache und bedeutet wild, aufgeregt, besessen. Die Bedeutung des Wortes bezieht sich auf das schamanische Ritual, wo der Schamane mit seiner Trommel die Geister um sich sammelt und über einen Tanz mit ihnen kommuniziert. Der dabei hervorgerufene ekstasische Zustand wirkt wahrhaftig „ wild “. Später wurde daraus das Wort “ Shaman ”, das sich weltweit verbreitete und von den verschiedensten Völkern gleich interpretiert wurde, der mit Hitze und Feuer arbeitet. Das Feuer ist nicht nur Kraft, sondern auch Energie. Für viele Völker unserer Erde ist deshalb das Feuer die größte Kraft der Transformation. Dieser Ausdruck (Shaman, europ. Schamane) symbolisierte die Zuordnung einer Tätigkeit, mit der ein Mensch fähig ist, Energien umzuwandeln, also zu transformieren. Den Schamanen wurde die Fähigkeit zugeschrieben, Kranke von Fieber (Feuer und Hitze) zu befreien. So wurde aus dem Wort “ Schamane ” ein Tätigkeitsbereich, Das Schamanentum
Wie definiert man einen Schamanen? Der Begriff Schamane bezeichnet einen Menschen, der im Mittelpunkt von spirituellen und kulturellen Phänomenen steht.Eine Person, die in Ekstase Verbindung mit Geistern und den Seelen Verstorbener aufnimmt, um etwas zum Wohle der Gemeinschaft zu bewirken, zum Beispiel Heilung von Kranken, Abwendung von Unglücksfällen uvm. ...Ein Mensch, der aus seinem natürlichen Sein heraus lebt und fühlt. Er lässt sich sein Gewissen nicht von anderen vernebeln, abhandeln oder abkaufen, sondern richtet sich stets nach seiner inneren Stimme, der Stimme des Herzens. ...
Was ist eine Schamanische Reise Die Schamanische Reise ist ein wichtiger Bestandteil des Schamanentums, sie gibt uns die Tatsache, dass wir unmittelbare Einsichten in unser Unterbewusstsein erhalten. Diese Traumreise hilft uns, die Schleier zwischen der sichtbaren und der irrealen Welt zu durchtrennen, um Informationen zu erlangen, die uns auf unserem alltäglichen Weg stärken und uns unterstützen. Jeder spirituelle Mensch kann schamanisch Reisen. Die Schamanische Reise beginnt mit der spirituellen Reinigung des Menschen durch den schamanisch Praktizierenden. Er schließt einen Schutzkreis um den Reisenden und spricht ein Schutzgebet, dabei entzündet er ein wohlriechendes Räucherwerk, als Gabe für die guten Geister, die ihm bei der Reise behilflich sind. Mit der Trommel öffnet der schamanisch Praktizierende dann die Tore zur geistigen Welt. Die Sprache der Trommel, ist die Sprache, die er und die guten Geister gemeinsam verstehen Die Resonanz der Schamanentrommel erreicht unseren Herzschlag und öffnet dabei unser spirituelles Unterbewusstsein. In Trance beginnt dann unser Geist schamanisch zu Reisen. Die Schamanische Reise gibt uns den spirituellen Weg zu unserer Selbstfindung wieder.
Die Schamanentrommel - Ein Bestandteil unserer Menschheitsgeschichte? Archäologische Funde aus dem russisch - mittelasiatischen Altaigebirge und der Schwäbischen Alb in Deutschland bestätigen, die Handhabung von Trommeln schon vor 30 000 Jahren. Unsere Ahnen bespielten die Trommel und pflegten durch ihre gesungenen Lieder, die spirituelle Beziehung mit der geheimnisvollen Schöpferkraft. Solche Rituale wurden sorgfältig von einer Generation zur anderen übermittelt. Trommeln und Trance stehen in unmittelbarem Bezug zueinander. Die Trommelschläge berühren unser Herz. Sie wecken die Erinnerungen an unsere tiefe Ur - Verbundenheit wieder. Der Klang der Trommel wurde für unsere Ahnen ein wichtiger Bestandteil bei ihren Festen. Schamanen verwenden die Trommel zu Seelenreisen und Heilzwecken. Der Klang der Trommel verschafft uns den Zugang zu unserer Seele. Durch ihren Rhythmus können wir uns mental öffnen und dadurch Veränderungen in unserem Bewusstsein bewirken. Für die Völker unserer Erde hatte die Trommel immer eine große Bedeutung. Ihr Klang gleicht dem Herzschlag der Mutter. Die verschiedenen Rituale und ihre Gesänge wurden ein wichtiger Bestandteil aller Stammesgesellschaften unserer Erde.
Was ist eine Visionssuche? In vielen Kulturen wird die Visionssuche von den Menschen als Ritual zur Bewältigung von Krisen, sozialen und gesundheitlichen Übergängen in unbekannte Lebensphasen praktiziert. 3 Tage und Nächte allein, ohne Nahrung und menschliche Kontakte in der freien Natur. Die Visionssuche wird unsere ungeklärten Lebensfragen, die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens, nach den persönlichen Eigenarten und Bestimmungen in unserem innersten, nach einer Neuorientierung im Hier und Jetzt, nach einem Sinn erfüllten Leben im Alltag im Dienst an der Menschheit hineintragen.
Was ist ein Visions - Trance - Tanz? Der Visionstanz beschreibt bestimmte Tanzschritte und ekstatische Tanzformen, die durch die unterstützende, rhythmische Begleitung urtümlicher Instrumente und Gesänge eine Trance hervorrufen. Dieser magische, visionäre Tanz ist eine erweiterte Schamanische Reise. Durch diesen Trance – Tanz öffnet sich sowohl die äußerlich wahrnehmbare Welt, sowie das innere (geistige) Bewusstsein des Menschen. In diesen Trance – Bewegungen entstehen kraftvolle visionäre Bilder und Visionsreisen. Wenn der Körper des Menschen sich im Tanz bewegt, ohne dass sein Geist kontrolliert wird, dann erreicht er in dieser Trance tief verwurzelte Erinnerungsschichten in seiner Seele. Bei Visionstänzen werden Ängste, Aggressionen und Blockaden verabschiedet. In dieser Trance bekommt man oft verloren gegangene Kräfte zurück, die unseren Geist und Körper Heilung bringen. Es gibt verschiedene Formen des schamanischen Tanzes, die Heilung von Körper, Geist und Seele steht dabei im Vordergrund. Der Visionstanz ermöglicht uns eine spirituelle Ganzheit zu erlangen.
Initiation - Die Krankheit der Schamanen oder die Wiedergeburt ihrer Seele? Das Wichtigste und Schönste an einem Schamanenritual ist den Menschen zu helfen und sie zu heilen. Viele Menschen, die von sich wissen, dass sie spirituell veranlagt sind oder sich schon mit dem Schamanentum auseinandergesetzt haben, wollen keine Schamanen sein. Diese Menschen geben sich viel Mühe, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu verheimlichen. Sie haben Angst, die Krankheit der Schamanen zu erfahren, die sogennannte Initiation oder die Wiedergeburt ihrer Seele. In anderen Glaubensrichtungen bekommt der Schüler die Einsicht, infolge seiner langjährigen Lehre und Meditation, mit der geistigen Welt zu kommunizieren. Im Schamanentum hingegen, wird man als Schamane geboren und wenn die Zeit der Initiation gekommen ist, beherrschen die Geister das Bewusstsein des Schamanen. Die Geister finden den Kontakt mit ihm selbst. Man sagt, dass es die schwerste Zeit im Leben vom Schamanen sei. Der Mensch entscheidet selbst, ob er mit den Geistern in Kontakt treten will. Wenn er aber auf diesen Kontakt verzichtet oder ihn verdrängt, bekommt er eine Seelenkrankheit oder stirbt. Der Mensch, der seine Bestimmung als Schamane erkennt, wird die Herausforderung der Geister zur dieser Initiation annehmen, egal wie schwer sie ihn prüfen. Die Initiation beginnt mit tief greifenden, geistig, seelischen oder körperlichen Krisen. Sagen und Mythen berichten davon: Aus einer inneren oder äußeren Not heraus zieht der/ die Schamane/ in in eine unbekannte, angstmachende Welt, wo er oder sie Gefahren und Hindernissen begegnet, die es zu überwinden gilt. Oft sogar befindet er / sie sich in Todesgefahr. Die Schamanen /in sind außerhalb der Gemeinschaft, allein auf sich und ihre Sinne gestellt. Mit dieser Kraft, die aus ihnen selber wächst, gelingt ein heilsamer Wandel. Man kann eine solche Krise als seelische Wandlung (Transformation) oder als eine schöpferische Krankheit bezeichnen, die eine neue Lebensphase initiert. Wenn diese Krise überwunden wird, dann bringt sie den/ die Schamanen/ in nicht an den Ursprungsort zurück. Ein Wandel (Transformation) hat sich in etwas neues, der Initiation vollzogen. Die Transformation als Initiation ist das Grundmuster der schamanischen Kulturen.
Wie erkenne ich eine Initiation? Ein Initiationsprozess kennzeichnet sich durch drei wesentliche Abschnitte:
Abschnitt 1: Die Loslösung von allem Alten Langsame oder abrupte Trennung von bisherigen Lebensumständen und Einstellungen. Das soziale Umfeld und die inneren Bedürfnisse passen immer weniger zusammen. Dies kann in unserer Kultur auch auf spirituelle Bedürfnisse bezogen werden. Schwerwiegende Ereignisse erzwingen äußere und innere Veränderungen (Verlust des Arbeitsplatzes, des Wohnumfelds, des Partners). Eine Erkrankung macht die Fortführung des bisherigen Lebens unmöglich. Gefühle der Einsamkeit, Verlassenheit, sowie Angst und Schuldgefühle sind kennzeichnend für diese Zeit.
Abschnitt 2: Die Übergangszeit Rückzug, als kurze oder mehr oder weniger dramatische Krise (psychische, psychosomatische und körperliche Erkrankung, Sucht). Inhaltlich geht es um Abschied und um die Aufgabe von Loyalitäten, um den Verzicht auf bisherige Sicherheit gewährende innere und äußere Stabilisatoren. Es beginnt die Suche nach neuen Wegbegleitern, nach neuen Ideen und Überzeugungen. Hilfe kommt letztlich nicht von außen, sondern von innen. Die Übergangszeit lässt sich als Desintegration bezeichnen, gefolgt von einer Phase der Neuorganisation. Oft erscheint der Alltag kaum zu bewältigen, ein großer innerer Druck entsteht in Richtung auf eine Neuorganisation, zu einem bisher vermiedenen anstehenden Entwicklungsschritt. Abschnitt 3: Die Einführung in das Neue Eine neue soziale Position kann eingenommen werden. Die Erfahrungen, der bisher abgespaltenen Persönlichkeitsanteile, die zur Krise geführt haben, werden in das neue Lebenskonzept integriert.
Was sind Krafttiere? Bei verschiedenen Völkern unserer Erde, sind bestimmte Menschen in der Lage, mental mit Tieren zu kommunizieren. Das Verständnis zur Tierkommunikation und Tierenergetik, dient einer gegenseitigen Beziehung vom Geist des Tieres, zum Geist des Menschen und vom Herz des Menschen, zum Herz des Tieres. Bei vielen Naturvölkern unserer Erde wird eine außergewöhnliche Begegnung zwischen Mensch und Tier einer besonderen geistigen Kraft zugeordnet. Bei der Deutung von bevorstehenden Ereignissen, begeben sich die Schamanen in einen Trancezustand, um die visuelle Kraft des Tieres zu bestimmen. In dieser Trance bereisen die Seelen der Schamanen unsichtbare Geistwelten. Die Schamanen erbitten für diese Geistreise die Kraft des jeweiligen Tieres, das sie in den unsichtbaren Welten führt oder als Helfertier begleitet. Durch unsere verborgenen Urkräfte können auch wir unser Krafttier finden und ein spirituelles Bündnis mit ihm eingehen. Diese geistige Kraft von Mensch und Tier wird in verschiedenen Kulturen zu Heilzwecken verwendet.
Was sind Geistführer oder Geistlehrer? In unserer hektischen, schnelllebigen Zeit, verlieren immer mehr Menschen den Glauben an die Schöpfung und ihre Lebensinhalte. Der moderne Mensch entfernt sich immer mehr von der Natur und den Wurzeln seiner Ahnen. Der Mensch verdrängt und vergisst woher er kommt und wohin er wieder zurückkehren wird. Die Geister vieler Menschen sind eingeschläfert und in der hypermodernen Welt gefangen. Können wir uns noch erinnern… ? Als wir noch nicht im Leib unserer Mutter geboren wurden und unser Geist noch im Jenseits der menschlichen Vorstellungskraft verweilte, waren wir alle mit dem großen Geist der Schöpfung verbunden. In dieser jenseits Dimension gibt es Geister, die als Mensch schon mehrere Leben auf der Erde verbracht haben. Meist sind sie die Geister unserer Ahnen, aufgestiegene Meister, Naturgötter, Schamanen, Medizinmänner und - frauen, Krieger des Lichts, Druiden, Engel oder Heiligkeiten von den verschiedensten Glaubenskulturen unserer Erde. Sie kennen die Probleme der menschlichen Welt. Deshalb können sie den Fehlern, Versuchungen, Ängsten und Schwächen der Menschen nachempfinden. In der jenseits Dimension werden diese Geister durch ihre menschlichen Erfahrungen auch Geistlehrer oder Geistführer genannt. Sie nehmen sich der Aufgabe an, den Geist eines noch ungeborenen Menschen in der jenseits Dimension zu führen und zu begleiten. Der Geistlehrer wird zum Vertrauten und Beschützer unseres Geistes. Beim Wechsel vom Jenseits, zu der Geburt des Menschen auf der Erde, vertraut er seinem Geistlehrer/ Geistführer seine Seele an. Beim Tod des Menschen wird seine Seele von seinem Geistführer wieder in die jenseits Dimension geführt. Bei den verschiedensten Völkern unserer Erde, gibt es in ihren Glaubenskulturen beschützende Geister, die einen hohen spirituellen Stellenwert im alltäglichen Leben der Menschen einnehmen. Diese “spirituellen Wegbegleiter” haben bei den unterschiedlichen Glaubensrichtungen verschiedene Namen. Der weltweit bekannteste Name dafür ist: Der Heilige Geist
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